Dieses Wochenende lud die Heimatbühne St. Martin alle Interessierte zu den letzten Aufführungen ein. Was aber die wenigsten wussten, dass eine ähnliche Aufführung auf dem Sportplatz von St. Martin zu sehen war. Folgendes hat sich abgespielt:

Am Samstag, den 22.11.2008 um 15:00 Uhr war das letzte Heimspiel der A-Jugend angesetzt. Nach längerem Warten ist gegen 15:00 Uhr (eigentlich Zeit für Spielbeginn) ein leicht frierender und lustloser Schiedsrichter auf dem Sportplatz aufgetaucht. Sofort nach der offiziellen Begrüßung, wurde den Verantwortlichen beider Mannschaften mitgeteilt, dass das Spiel nicht stattfinden kann, da durch Schneefall UNBESPIELBAR. Beiden Mannschaften war klar, dass diese Entscheidung schon auf der Fahrt ins Passeiertal entschieden wurde.

Auf Drängen der beiden Mannschaften das Spiel doch durchzuführen, wurde eine „Arbeitsfrist“ von 40 min. gewährt, das Spielfeld in „bespielbarem“ Zustand zu bringen (was es ja schon war). Es wurden unter anderem sämtliche Linien in einem Meter Breite mit Besen gefegt. Doch die Zuversicht für die Durchführung des Spieles wurde wiederum „zerschmettert“, in dem der Schiedsrichter jetzt rote Linien verlangte, da diese anscheinend nicht ersichtlich waren. Es wurde Theiner Hans verständigt, der umgehend erschien und dem Schiedsrichter nur mitteilen konnte, dass der Fußballverein keine rote Farbe zur Verfügung hatte.

So kam es wie es kommen musste, das Spiel wurde nicht durchgeführt.

Nun „schlagen“ sich die Jugendtrainer Woche für Woche mit Schiedsrichter herum, die im Jugendbereich ihre ersten Erfahrungen machen und daher manche kleinen, aber leider auch oft große Fehler begehen. Es wird deshalb immer wieder vom Schiedsrichterverband um Geduld und Nachsicht gebeten. Doch dieser Vorfall ist ein „Schlag ins Gesicht“ und trägt sicherlich nicht zur Zusammenarbeit zwischen Vereinen und Schiedsrichterverband bei.

Jetzt kann man zwar vom Ende der Aufführung vom Samstag berichten, doch wird es sicher wieder ähnliche „Aufführungen“ in Zukunft geben.

 

Hoffe doch noch, dass beim Nachtragsspiel zahlreiche Fans erscheinen.
M.P.
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